Pesso-Therapie Workshop

Pesso-Therapie wird seit 1961 in den USA von Diane Boyden-Pesso und Al Pesso entwickelt. Bei dieser Methode sind Körperwahrnehmung und Bewegung, Gefühlsausdruck und Kontakt zentral.
Jeder Mensch trägt in sich ein tiefes Wissen um das, was er für seine optimale Entwicklung und Entfaltung braucht (Entwicklungsbedürfnisse, Platz, Nahrung, Schutz, Unterstützung und Begrenzung). Das Erleben der Gegenwart ist geprägt durch die Lebensgeschichte. Sind die Bedürfnisse in unserer Kindheit und Jugend ausreichend befriedigt worden, so erfahren wir sie als legitimen und selbstverständlichen Teil unseres Seins. Wir lernen  dadurch auch in unserem späteren Leben für uns zu sorgen und unsere Beziehungen in befriedigender Weise zu gestalten.                                              Sind diese Grundbedürfnisse nicht ausreichend befriedigt oder sogar traumatisch frustriert worden, entstehen in uns Gefühle von Angst, Wut, Hoffnungslosigkeit und Sinnlosigkeit. Zugleich spüren wir in uns aber den Schmerz einer tiefen ungestillten Sehnsucht. Durch die besonderen Techniken dieser Methode ist es möglich, sich von den lebenslang nachwirkenden Folgen solcher Erinnerungen zu befreien.                                           Anstelle der alten Verletzungen werden die im Rahmen einer Struktur erarbeiteten positiven Erinnerungsbilder zum Vorbild einer Zukunft, in die hoffnungsvoller und optimistischer geblickt werden kann. Neben einer kurzen Einführung in dieses theoretische Konzept wird der Schwerpunkt des Workshops auf der praktischen Erfahrung liegen.

Termin:           Sa. 17.03.2018
                  Sa. 13.10.2018   je 09:00-16:30 Uhr
Kursgebühr:       90,-€ inkl. Pausenverpflegung

Leitung: Gabriele Scheiterbauer